Hexe Backa Racka verzauberte Publikum
Kreismusikschule Rhein-Hunsrück führte
Kinder-Musical in Oppenhausen auf - Mehrere Chöre und zahlreiche
Nachwuchsmusiker waren beteiligt
Intensive Proben sind aufwendig, aber
leider unerlässlich, wenn ein Großprojekt, wie die Aufführung eines
Kinder-Musicals auf dem Programm steht. Schön, wenn sich die
Anstrengungen am Ende lohnen.
OPPENHAUSEN.
Die Hexe Backa Racka begeisterte in der Niederkirchspielhalle in
Oppenhausen bei der Aufführung des gleichnamigen Kinder-Musicals durch
die Kreismusikschule die Zuschauer. Das be- und verzaubernde Wesen,
gespielt von Jacqueline Gipp brachte durch sein Auftauchen mit den beiden
Raben Knux und Knax (Svenja Kruft und Clara Bersch) auch den Polizisten
Siehstewohl (Johannes Hentschel) sowie Dr. Klageviel, den Arzt (Kiyan
Farmand) und die Schwester (Miriam Johann) zum Staunen.
Dass Backa Racka wirklich auf einem Besen
fliegen kann, und das ohne Motor, mochten auch die Patienten (David Weber,
Lea Hilger-Mayer, Anna Kick, Manuel Lohmann und Elena Kneip) sowie die
Arbeiter (Pascal Vogt und Sebastian Sisterhenn) nicht glauben. Doch die
kleine Hexe zeigte ihre Zauberkraft.
Nachdem ihr das magische Zauberwort
"Hexorali Metaphorn" wieder eingefallen war, verhexte sie den
Doktor und seine Schwester und ließ sie zur Freude aller "Hänschen
klein" singen und Rock'n'Roll tanzen. Die kleinen Schauspieler, zu
denen auch Florian (Patrick Weber) und Melanie (Melanie Cain) als
Schulkinder zählten, spielten mit viel Freude und großer Ausdruckskraft.
Doch ein Musical lebt von der Musik. Die
Kinderchöre "Buch-holz-Finken" (Leitung: Gerlind Hentschel),
Sohren (Leitung: Traudel Schick), Simmern und Rheinböllen (Leitung
jeweils: Andrea Gebhardt) überzeugten hier mit ihren klaren Stimmen
ebenso, wie die Tänzerinnen der Ballettschule Simmern (Leitung: H.
Choinski).
Die Orchesterfassung der Musik von Heinz
Lemmermann hatte Alfons Kowalski geschrieben, der das hervorragend
spielende, aus Schülern und Lehrern der Kreismusikschule zusammen
gesetzte Orchester dirigierte.
Etwas eng war es bei der Aufführung in der
Niederkirchspielhalle, doch kleine und große Zuschauer hatten viel Freude
an diesem Nachmittag und werden die Hexe Backa Racka und die hervorragende
Darbietung noch lange in Erinnerung behalten.
Ute Hachemer
Aus RZ vom 22.03.2001